Portugal mit Surfkurs planen

Portugal mit Surfkurs: So haben wir unsere Reise geplant

Eigentlich wollten wir im Sommer an die spanische Atlantikküste reisen mit Bilbao, San Sebastián und einem Surfkurs. Doch mitten in der Planung änderte sich plötzlich vieles, was mit Weltpolitik zu tun hatte. Darüber haben wir bereits hier berichtet.

Am Ende fiel unsere Entscheidung auf Portugal. Genauer gesagt auf eine Mischung aus Städten, Atlantikküste, Roadtrip und Surfkurs. In diesem Artikel zeigen wir euch deshalb nicht nur unsere Route, sondern auch die Überlegungen dahinter. Warum wir bestimmte Orte gewählt haben, warum wir andere bewusst gestrichen haben und wie wir unsere Portugal Reise mit Surfkurs letztlich organisiert haben.

Unsere Portugal Route im Überblick

Unsere Route verbindet Städte, Atlantikküste und einen längeren Aufenthalt in Ericeira mit Surfkurs. Geplant sind insgesamt elf Nächte in Portugal:

  • 1 Nacht in Lissabon
  • 3 Nächte in Porto
  • Zwischenstopp in Nazaré
  • 6 Nächte in Ericeira
  • 1 Nacht am Flughafen von Lissabon vor dem Rückflug

Wir fliegen direkt nach Lissabon und holen dort unseren Mietwagen* ab. Von dort geht es anschließend entspannt die portugiesische Atlantikküste entlang Richtung Norden. Uns war wichtig, die Reise bewusst nicht zu überladen. Statt möglichst viele Orte mitzunehmen, wollten wir wenige Stopps intensiver erleben.

1 Nacht in Lissabon: Bewusst entspannt statt Stress

In Lissabon bleiben wir nur eine Nacht. Deshalb wollten wir dort bewusst kein riesiges Sightseeing Programm planen. Unser Hotel* liegt mitten in Alfama und damit perfekt für einen entspannten ersten Abend.
Geplant sind:

  • Alfama
  • Castelo de São Jorge
  • Miradouro de Santa Luzia
  • Convento do Carmo
  • eventuell der Elevador de Santa Justa

Gerade Alfama soll dabei weniger ein klassischer Programmpunkt sein, sondern eher ein langsamer Einstieg in die Reise. Durch die Gassen laufen, Aussichtspunkte mitnehmen und einfach die Atmosphäre genießen.

Warum wir Sintra und andere Top Sehenswürdigkeiten bewusst gestrichen haben

Ursprünglich hatten wir überlegt, bereits von Lissabon aus einen Abstecher nach Sintra einzubauen. Je länger wir darüber nachdachten, desto klarer wurde allerdings, dass es die Reise unnötig hektisch machen würde.

Sintra verdient eigentlich einen kompletten Tag. Im Juli kommt zusätzlich Hochsaison mit vielen Besuchern, Parkplatzsuche und langen Wegen dazu. Wir wollten stattdessen bewusst entspannter reisen und uns nicht direkt zu Beginn stressen. Aus denselben Gründen haben wir uns außerdem gegen weitere bekannte Sehenswürdigkeiten entschieden. Darunter:

  • Torre de Belém
  • Ponte 25 de Abril
  • LX Factory
  • Mosteiro dos Jerónimos

Gerade bei einer einzigen Nacht in Lissabon wollten wir nicht versuchen, möglichst viel „abzuhaken“, sondern die Stadt entspannt erleben. Deshalb konzentrieren wir uns bewusst auf Alfama und die direkte Umgebung unseres Hotels.

Warum wir Porto bewusst mehr Zeit geben

Porto ist für uns komplett neu. Genau deshalb wollten wir dort nicht nur eine Nacht bleiben, sondern der Stadt bewusst mehrere Tage geben. Die Mischung aus:

  • Ribeira
  • Douro Atmosphäre
  • alten Straßen
  • Aussichtspunkten
  • Brücken
  • Portwein
  • und der hügeligen Altstadt

passt perfekt zu unserer Reise. Außerdem wollten wir Porto eher erleben als einfach nur Sehenswürdigkeiten abhaken.

Unsere Sehenswürdigkeiten in Porto

Für Porto haben wir die Tage bewusst thematisch aufgeteilt.

Tag 1: Ribeira und Aussichtspunkte

Geplant sind:

  • Igreja de São Francisco
  • Palácio da Bolsa
  • Kathedrale von Porto
  • Dom Luís I Brücke
  • Mosteiro da Serra do Pilar
  • Sonnenuntergang im Jardim do Morro

Gerade die Aussicht vom Jardim do Morro und vom Mosteiro da Serra do Pilar soll einer der Höhepunkte in Porto werden.

Tag 2: Altstadt und Innenstadt

Am zweiten Tag konzentrieren wir uns stärker auf die Innenstadt:

  • Miradouro da Vitória
  • Torre dos Clérigos
  • Livraria Lello
  • Carmo & Carmelitas
  • Avenida dos Aliados
  • Mercado do Bolhão
  • Rua Santa Catarina
  • Bahnhof São Bento

Uns war dabei wichtig, die Route möglichst kompakt zu halten und vieles zu Fuß zu machen.

Welche Porto Ideen wir wieder verworfen haben

Im Laufe der Planung kamen noch viele weitere Ideen dazu. Darunter:

  • WOW Museum
  • historische Straßenbahn nach Foz
  • Strand in Porto
  • Seilbahn
  • große Douro Bootstour

Am Ende merkten wir allerdings, dass vieles davon nicht wirklich zu unserer Reise passte.
Gerade beim Thema Strand wurde uns klar, dass wir Porto gar nicht künstlich zum Badeort machen müssen. Der Atlantik dort ist selbst im Sommer eher kühl. Außerdem folgt kurz nach der Portugal Reise ohnehin noch ein klassischer Badeurlaub an der Costa Brava. Deshalb entschieden wir uns bewusst dafür, Porto eher als atmosphärische Stadt zu erleben.

Roadtrip von Porto nach Ericeira mit Zwischenstopp in Nazaré

Der Fahrtag nach Ericeira soll bewusst entspannt werden. Statt einen hektischen Zeitplan zu verfolgen, möchten wir unterwegs einfach Pausen machen und den Roadtrip entlang der portugiesischen Atlantikküste genießen. Perfekt dafür scheint Nazaré zu sein.

Der kleine Küstenort mit seinem riesigen Atlantikstrand, den berühmten Wellen und der entspannten Atmosphäre passt ideal als Zwischenstopp auf unserer Route. Statt dort möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken, möchten wir wahrscheinlich einfach kurz ans Meer, etwas essen, die Aussicht genießen und danach entspannt weiter nach Ericeira fahren.

6 Nächte Ericeira mit Surfkurs

Der Mittelpunkt unserer Reise wird schließlich Ericeira. Dort bleiben wir insgesamt sechs Nächte und nehmen an einem fünftägigen Surfkurs teil. Gerade darauf freuen wir uns inzwischen fast am meisten.

Die Suche nach einer Surfschule war dabei überraschend unkompliziert. Wir hatten einfach online recherchiert und landeten relativ schnell bei einer deutsch portugiesischen Surfschule in Ericeira. Nach einem kurzen Telefonat hatten wir direkt den Gründer der Schule am Apparat, der ursprünglich selbst aus Deutschland stammt.

Irgendwie fühlte sich das sofort unkompliziert und sympathisch an. Die Buchung lief anschließend komplett online und wenige Tage später stand der Surfkurs bereits fest.

Unsere Planung für Ericeira

Für Ericeira haben wir uns bewusst nicht besonders viel vorgenommen außer dem Surfkurs selbst. Kurz hatten wir überlegt, nach dem täglichen Surfen noch Ausflüge nach Sintra, Lissabon oder andere Orte einzuplanen. Am Ende haben wir uns zunächst dagegen entschieden.

Da wir bisher noch nie surfen waren, stellen wir uns den Ablauf ähnlich wie bei einem Skiurlaub vor. Tagsüber sportlich aktiv sein und danach eher entspannen, essen gehen und den Abend genießen statt noch große Halbtagestouren mit Anfahrt, Sightseeing und vielen Touristen zu machen. Trotzdem lassen wir das Ganze bewusst offen und schauen einfach spontan, wie wir uns vor Ort fühlen.

Portugal mit Surfkurs Buchungen im Überblick

Flüge*

TAP Air Portugal: Direktflug Berlin → Lissabon → Berlin

Mietwagen*

Sixt: VW Taigo mit Automatik und Vollkasko ohne Selbstbeteiligung

Lissabon Unterkunft*

Hotel Olissippo Castelo: 1 Nacht mitten in Alfama mit eigener Garage

Porto Unterkunft*

Apartamentos Portodouro Ribeira: 3 Nächte direkt an der Ribeira

Ericeira Unterkunft*

Refugio dos Lima: 6 Nächte zentral im Ort

Flughafenhotel Lissabon*

Hotel Star Inn Lisbon Airport: Praktisch für den frühen Rückflug am Morgen

Surfkurs

Tres Ondas Surf School: 5 tägiger Surfkurs in Ericeira

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