Ein Ausflug zur Insel Symi zählt zu den beliebtesten Aktivitäten auf Rhodos. Viele Besucher möchten die farbenfrohen Häuser sehen und die ruhige Atmosphäre erleben. Auch wir wollten diesen Symi Ausflug ab Rhodos unbedingt machen und suchten nach einer passenden Tour*.
Die Auswahl fällt leicht und schwer zugleich, denn es gibt viele Anbieter und sehr unterschiedliche Boote. In diesem Artikel teile ich unsere Erfahrungen und zeige dir die schönsten Höhepunkte dieses Tages.
Inhalt
Lohnt sich ein Symi Ausflug ab Rhodos?
Eine Bootsfahrt gehört für uns bei unseren Rundreisen immer dazu. Der Ausflug nach Symi passte daher perfekt zu unserem Aufenthalt auf Rhodos. Die Insel bietet farbenfrohe Häuser, eine ruhige Hafenbucht und kurze Wege zu schönen Aussichtspunkten. Diese Kombination gefiel uns sehr gut.
Wir wollten einen Tag mit vielen Eindrücken und einer entspannten Atmosphäre erleben. Genau das fanden wir auf Symi. Die Tour* eignet sich daher gut für Reisende, die gern schöne Orte entdecken und zugleich die Zeit auf dem Meer genießen möchten.
Auf Rhodos gibt es viele Anbieter, die Fahrten nach Symi anbieten. Die Unterschiede liegen vor allem bei der Route, der Bootsgröße und dem Komfort an Bord. Wir schauten uns daher mehrere Optionen an und verglichen die wichtigsten Punkte.
Anbieter, Boote und Routen – wie wir die passende Tour gefunden haben
Uns war ein klarer Ablauf wichtig. Wir wollten einen Stopp in der Sankt Georgs Bucht und genug Zeit auf Symi. Viele Anbieter bieten nur kurze Aufenthalte an, doch wir wollten die Insel in Ruhe erkunden. Wir suchten außerdem ein komfortables Boot. Eine saubere Toilette an Bord war für uns ein Muss. Auch der Platz und die Sitzmöglichkeiten spielten eine wichtige Rolle. Einige Boote wirkten sehr eng, während andere mehr Raum bieten.
Am Ende entschieden wir uns für ein großes und sehr bequemes Boot.* Es bot viel Platz und wirkte dennoch etwas wie eine moderne Yacht. Diese Wahl passte gut zu unseren Wünschen und gab uns ein gutes Gefühl für den gesamten Tag.
Start am Mandraki Hafen in Rhodos Stadt
Unsere Bootstour startete wie fast alle Touren am Mandraki Hafen. Die Tour bot sogar eine Hotelabholung* an. Unser Hotel am Elli Beach* lag jedoch nur zehn Minuten zu Fuss entfernt und wir spazierten entspannt zur Ablegestelle.
Unser Treffpunkt war um zehn Uhr. Wir kamen etwas früher an und erreichten den Hafen um neun Uhr dreißig. Das gab uns genug Zeit, um einen guten Platz zu finden. Viele Anbieter vergeben keine festen Sitzplätze und daher lohnt sich ein früher Besuch. Wir sicherten uns dadurch einen Platz auf dem Oberdeck ganz hinten und hatten eine schöne Aussicht auf das Meer.
Bei der Ausfahrt aus dem Hafen fährt man übrigens direkt an den beiden Hirsch-Statuen vorbei. Sie markieren den Eingang des Mandraki Hafens und gehören zu den bekannten Wahrzeichen von Rhodos, da hier der Koloss von Rhodos gestanden haben soll.
Bootsfahrt zur Saint George Bay



Nach dem Ablegen fuhren wir hinaus auf das offene Meer. Wir sahen während der Fahrt die Küste der türkischen Ägäis, die bergig und weitgehend unbebaut erscheint. Dieser Blick wirkt besonders schön, da die Inseln in dieser Region sehr nah beieinander liegen.
Die Fahrt zur Sankt Georgs Bucht dauerte rund eine Stunde. Die Bucht liegt gut geschützt zwischen hohen Felswänden. Das Wasser schimmert dort türkis und wirkt sehr einladend. Wir hatten uns auf diesen Stopp besonders gefreut, da viele Reisende diese Bucht als eines der schönsten Ziele der Region beschreiben.
Kein Badestopp in der Saint George Bay– unsere Erfahrung



In der Sankt Georgs Bucht angekommen, bereitete die Crew alles für den Sprung ins Wasser vor. Ein Crewmitglied sprang zuerst hinein und schwamm ein paar Meter. Danach kehrte er zurück an Bord und sprach kurz mit seinen Kollegen. Kurz darauf teilte uns die Crew mit, dass wir keinen Badestopp machen.
Wir fragten nach dem Grund und erhielten die Antwort, dass es heute zu gefährlich wäre. Sie nannten den Wind als Ursache. Das wirkte für uns jedoch überraschend, da wir keinen starken Wind bemerkten. Vielleicht meinten sie Strömungen oder andere Bedingungen. Sicherheit geht in solchen Situationen natürlich immer vor.
Solche Momente kannten wir bereits. Auf Zypern fielen bei uns zwei Bootstouren wegen Wind aus. Ende Oktober kann das im Mittelmeer häufiger vorkommen. Wir haben in diesen Tagen auch immer mal wieder die Temperaturunterschiede zwischen den Inseln verglichen. Auf Zypern lag die Luft oft bei achtundzwanzig bis dreißig Grad. Auf Rhodos lagen die Temperaturen dagegen bei vierundzwanzig bis sechsundzwanzig Grad. Die Wassertemperatur war ebenfalls höher auf Zypern.
Der Ausfall des Badestopps blieb für uns die größte Enttäuschung der Tour. Dieser Halt gehört eigentlich zu den Höhepunkten eines Symi Ausflugs und wir hätten gern im türkisfarbenen Wasser gebadet.
Ankunft in Symi – der Hafen Gialos und die bunten Häuser






Nach der Fahrt erreichten wir den Hafen von Symi. Bei der Einfahrt sieht man sofort die bunten Häuser an den Hängen. Diese Häuser sind typisch für die Insel und erzeugen einen wunderschönen ersten Eindruck. Die Farben wirken warm und harmonieren gut mit dem klaren Wasser im Hafen.
Der Hafen Gialos wirkt sehr malerisch und erinnert an ein Postkartenmotiv. Die Gebäude stehen dicht aneinander und bilden eine schöne Kulisse für Fotos und Videos. Viele Boote liegen direkt am Ufer und verstärken diese Atmosphäre noch einmal.
Nach dem Anlegen hatten wir drei Stunden Zeit auf der Insel. Diese Zeit reicht gut für einen entspannten Rundgang durch den Hafen und die angrenzenden Gassen. Man bewegt sich auf kurzen Wegen und erlebt viele Eindrücke ohne Hektik.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Symi – unser Rundgang






Wir starteten unseren Rundgang an der kleinen Brücke im Hafen. Diese Brücke verbindet zwei Bereiche von Gialos und bietet einen schönen Blick auf die bunten Häuser. Der Blick von dort wirkt sehr harmonisch und zeigt die typische Architektur der Insel.
Von der Brücke gingen wir weiter zur Kali Strata. Diese historische Treppe führt über viele Stufen in den höher gelegenen Ort Chorio. Wir liefen so weit nach oben, bis wir einen sehr schönen Blick auf den Hafen und die farbigen Häuser hatten. Die Gegend dort oben wirkt ruhig und sehr angenehm. Wir trafen nur wenige Menschen und keine Tagesbesucher.



Im Anschluss gingen wir zum Essen in ein Restaurant direkt am Hafen. Dort probierten wir die kleinen Symi Garnelen. Diese Garnelen isst man ungeschält. Sie schmecken sehr frisch und sind knusprig. Diese Spezialität gehört zu den bekanntesten Gerichten der Insel.
Zum Schluss besuchten wir eine kleine Konditorei. Die Auswahl wirkte sehr gut und wir packten uns etwas für später ein. Danach schauten wir noch in einige Geschäfte am Hafen und kauften kleine Souvenirs als Erinnerung.
Rückfahrt nach Rhodos und unser Fazit
Nach unserem Aufenthalt auf Symi fuhren wir am späten Nachmittag zurück nach Rhodos. Die Sonne stand bereits tiefer und tauchte das Meer in warme Farben. Wir erreichten den Hafen von Rhodos am Abend und beendeten den Tag mit einem guten Gefühl.
Unser Fazit fällt gemischt aus. Symi ist wunderschön und die farbenfrohen Häuser bieten viele Eindrücke. Auch der Hafen und die Aussichtspunkte zeigen die besondere Atmosphäre der Insel.
Die fehlende Zeit in der Sankt Georgs Bucht blieb jedoch eine Enttäuschung. Dieser Stopp gehört zu den Höhepunkten der Tour* und wir hätten gern im türkisfarbenen Wasser gebadet. Trotzdem bleibt der Ausflug ein schönes Erlebnis. Die Kombination aus Bootsfahrt und einem Rundgang über Symi bietet eine gute Abwechslung.








Ich bin Marie und schreibe hier über unsere Ausflüge und Reiseziele. Ich liebe es, neue Orte zu entdecken und meine Erfahrungen und Tipps mit dir zu teilen. Mein Ziel ist es, dich für deine nächste Reise zu inspirieren und dir zu helfen, die besten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu finden.




